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Motorradurlaub in Südfrankreich

 
Die Französischen Alpen
Die Französischen Alpen

 

Vom 9. bis 21. September 2006 ging´s mit den Motorrädern quer durch Südfrankreich. Nach mehreren Etappen in den Französischen Alpen kammen wir in St. Tropez an, wo wir einige Tage bei Regenwetter pausierten. Später ging es dann weiter über Moneglia und Iseo wieder zurück ins Allgäu.

1.Tag, 08.09.2006
Wir starten in Owingen bei bestem Motorradwetter. Anfangs noch etwas frisch, aber später mit perfekten Temperaturen um 20°C. Los geht’s Richtung Freiburg, weiter Richtung Mühlhausen und Besancon. Schließlich landen wir auf einem einsamen Campingplatz bei Orgelet. Es sind schätzungsweise noch 2 weitere Gäste da. 
Tagesetappe: 440km

 

 
Am Lac de Bourget
Am Lac de Bourget

2. Tag, 09.06.2006

Von Orgelet geht’s auf der D109 Richtung Arinthod und weiter auf der D18 nach Montreal-la-Cluse, dann rechts weg auf die D31 über Ruffieu nach Brénaz. Dort haben wir eine Abfahrt verpasst und sind die D31 weiter nach Artemare. Geplant war über Grand Colombier nach Culoz. Trotzdem sind wir irgendwann dort angekommen. Von hier geht’s eine wunderschöne Uferstraße entlang des Lac de Bourget runter bis Aix les Bains (D99). Ab hier kurz auf die N201, biegen aber schon bald rechts ab auf die D911. Wie schon den ganzen Tag geht’s mit leichten, aber für den Anfang sehr schönen Kurven über Cusy Richtung Annecy. Wir biegen links ab und fahren über den Col de Leschaux (897m) dann nach Annecy. Auf einem winzigen Campingplatz schlagen wir wieder unser Zelt auf.
Tagesetappe: 212km

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3.Tag, 10.09.2006
Wir starten bei bestem Wetter, werden aber kurz durch eine Polizeikontrolle und Tankstellensuche aufgehalten. Los geht’s Richtung Thônes auf der D909. In St.-Jean-de-Sixt weiter auf der D909 über den col de Aravis (gemütliche 1486m). In Flumet halten wir uns in Richtung Col des Saisies (1633m).

Wieder unten im Tal kommen wir durch Beaufort. Dort halten wir uns rechts Richtung Arèches, was einen wunderschönen Blick auf den Stausee Lac de Roselend ermöglicht. Spontan gibt’s Nudelsuppe mit Baguette. Natürlich mit Gaskocher selbst gekocht, gespült wird im Stausee.

 
Am Col de L'Iseran
Am Col de L'Iseran

 

Wir fahren weiter auf der D902, auf der Route des Grandes Alpes, durch Bourg-St.-Maurice Richtung Val d’Isère. Kurz vor Val d’Isère liegt wieder ein schöner Stausee. Von hier aus geht’s zum Finale des heutigen Tages, dem Col de l’Iseran (2762m). Schon etwas müde finden wir ein schönes Zimmer in Avrieux, wo es für französische Verhältnisse auch ein ausgezeichnetes Frühstück gibt.
Tagesetappe: 264km

4. Tag, 11.09.2006
Nach einer verregneten Nacht, verschwinden die Wolken rechtzeitig nach dem Frühstück und lassen einen strahlend blauen Himmel hervor. Wir begeben uns wieder auf die Route des Grandes Alpes und überqueren zuerst den Col du Télégraphe (1570m), um anschließend sofort den 2442m hohen Col du Galibier zu besteigen.

Wieder unten im Tal geht’s weiter Richtung Briancon. Dort führt uns die D902 über den Col d’Izoard (2360m) und anschließend über den Col de Vars (2109m).

 
Col de la Bonette - die höchste, befahrene Straße Europas
Col de la Bonette

 

Nach einer kleinen Pause mit Ravioli aus der Dose geht es schließlich auf den Col de la Bonette (2802m), dem angeblich höchsten befahrbaren Pass in Europa. Toll ausgebaute Straße, tolle Aussicht!

Es geht wieder runter Richtung St.-Etienne-de-Tinée, wo wir auch ein einfaches Hotel finden.
Tagesetappe: 247km

5.Tag, 12.09.2006
Die D2205 führt uns über Isola nach St.-Sauveur-sur-Tinée. Der erste Berg, den es zu überqueren gilt, ist der Col de la Couillole (1678m), wegen enger und unübersichtlicher Straßen recht anspruchsvoll.

In Beuil biegen wir rechts ab Richtung Valberg. Auf „Autobahnen“ geht’s weiter über den nächsten Pass, den Croix de Valberg (1821m) und wieder runter auf wiederum auf sehr gut ausgebauten Straßen nach Guillaumes. Wir fahren auf der D2202 nach Dalouis, ein Stück später auf die N202 Richtung Annot. Weiter über den Col de toutes Aures (1120m) zum Staussee Barrage de Castillon. Nach etwas schwieriger Wassersuche gibt es schließlich Mittagessen.

 
Grand Canyon de Verdon
Grand Canyon de Verdon

 

Über Castellan halten wir auf den Grand Canyon de Verdon zu. Sehr empfehlenswert ist die Route des Crêtes, man hat fantastische Aussichtspunkte auf den Canyon, jedoch lassen die Straßenverhältnisse etwas zu wünschen übrig. Viel Gehüpfe und Gepolter.

Wieder zurück auf der D902 halten wir auf den Lac de St. Croix zu, wo wir bei Les Salles-sur-Verdon unser Zelt aufschlagen.
Tagesetappe: 220km 

6.Tag, 13.09.2006
Los ging’s vom Campingplatz beim Lac de St. Croix auf der D71 über die andere Seite des Grand Canyons Richtung Süden mit Ziel St. Tropez. Auf der D10 über Lorgues, Vidauban auf die D558 Richtung La Garde-Freinet. Über einen kleinen Abstecher in St. Tropez finden wir einen Campingplatz in Port-Grimaud.
Tagesetappe: 235km

7.Tag, 14.09.2006
Pisswetter, die ganze Nacht Regen und Sturm, aber unser Zelt hält zum Glück dicht! Wir machen einen kleinen Ausflug nach St. Tropez. Ansonsten ist ausruhen angesagt.

8.Tag, 15.09.2006
Der Regen will einfach nicht nachlassen. Zu allem Überfluss verstopfen auf dem Campingplatz auch noch die Gullies. Das Wasser steigt und steigt…doch es hält dicht. Dann helfen uns nette Nachbarn unser Zelt mit komplettem Inhalt auf ein trockenes Plätzchen zu setzen. Nachmittags lockert das Wetter dann endlich auf. 

9.Tag, 16.09.2006
Morgens scheint endlich wieder die Sonne. Wir packen zusammen mit Ziel Moneglia. Über Fréjus, St.-Raphael, Cannes, Nizza und Monaco ging es kurz nach der italienischen Grenze auf die Autobahn Richtung Genua. Es ist recht windig, was die Fahrerei ziemlich anstrengend macht. Hinter Genua fängt es an zu gewittern und total durchnässt kommen wir in Moneglia an. Das Zelt wird im Matsch aufgebaut, dann geht’s weiter zum Pizzaessen. 
Tagesetappe: 380km

10.Tag, 17.09.2006
Es regnet mal wieder die ganze Nacht! Glücklicherweise besinnt sich das Wetter noch eines besseren und es bleibt tagsüber trocken. So können wir auch unsere Klamotten wieder trocknen. Und das Meer hat auch ein paar Wellen zu bieten. 

11.Tag, 18.09.2006
Beim Aufwachen haben wir wieder blauen Himmel! Inlands geht es auf kleinen Straßen Richtung Varese Ligure, dort weiter über Cento Croci nach Borgo Val di Torro. Auf der Autobahn fahren wir über Brescia Richtung Lago d’Iseo. Dort schlagen wir unser Zelt auf und genießen noch ein bisschen die Sonne.
Tagesetappe. 262km

12.Tag, 19.09.2006
Faulenzer Tag, lesen, Sonne genießen, Eisessen, Schwäne füttern, Pizzaessen….


13.Tag, 20.09.2006
Am See fahren wir entlang Richtung Darfo und Edolo, kurz danach hoch über schmale, enge Sträßchen auf den Gavia Pass, kurz wieder runter nach Bormio, um gleich die nächsten Kurven auf’s Stilfser Joch in Angriff zu nehmen. Dort gibt’s lecker Wurst mit Sauerkraut und Fladenbrot. Runter geht’s auf der Schweizer Seite und über den Umbrail Pass. Schotterpiste, Pfui!
In der Nähe vom Reschensee finden wir in St. Valentin eine nette Pension. Wir laden das Gepäck ab und fahren noch nach Samnaun. 
Tagesetappe: 290km

14.Tag, 21.09.2006
Kurzer Stopp am Reschensee, danach gemütliche Heimfahrt…
Tagesetappe: 190km

Gesamtkilometer: 2740km

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